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Richtig verlegen - darauf sollten Sie achten!

Die Grundlage für eine langlebige Terrasse, die Ihnen für viele Jahre Lebensqualität und Erholung garantiert, ist eine fachgerechte Verlegung. Bitte beachten Sie beim Einbau unserer hochwertigen Produkte unbedingt die Verlege- und Pflegetipps und technischen Herstellerinformationen. 

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Allgemeine Hinweise

Maßgeblich für die nachfolgenden Verlegearten sind die DIN 18318 bzw. die Hersteller-Verlegeempfehlungen.

Allgemeiner Aufbau einer Terrasse

Belag (Mindestdicke: 3cm)

gewaschener Sand / Verlegesplitt

Mineralgemisch

Untergrund

Allgemeine Hinweise

Aufgrund der Verwendung ausschließlich hochwertiger Rohstoffe und der Überwachung durch den Güteschutz ist eine gleichmäßige Qualität unserer Produkte gewährleistet. Dennoch sind farbliche und strukturelle Abweichungen zu den Musterplatten wegen der natürlichen Rohstoffe und des Produktionsverfahrens unvermeidbar und stellen keine Qualitätsminderung dar. Verarbeitet wird Naturstein, das diesen Schwankungen stets unterliegt. Um ein gleichmäßiges Farbbild zu erreichen, sind daher bei der Verlegung Platten aus verschiedenen Paketen eines Produktionstages zu entnehmen und zu mischen. Bei Nachbestellungen können wir für Farbgleichheit nicht garantieren.

1. Kontrolle

Prüfen Sie die Platten vor dem Verlegen auf Übereinstimmung mit der Bestellung nach Art, Menge und Qualität. Die hochwertigen Terrassenplatten werden in geeigneter Form durch Schutzfolien, Verpackungsschnüre oder Abstandhalter geschützt. Liegen dennoch Transportschäden, Farbabweichungen, Mängel oder Verschmutzungen vor, so sind diese vor dem Verlegen anzuzeigen, da erkennbare Reklamationen nach Zwischentransport auf der Baustelle und erfolgtem Einbau nicht anerkannt werden können.

2. Verlegung

Maßgeblich für die nachfolgenden Verlege arten sind die DIN 18318 bzw. die folgenden Hersteller-Verlege Empfehlungen.

Grundvoraussetzung für einen einwandfreien Plattenbelag ist ein den jeweiligen Anforderungen entsprechender, tragfähiger und frostsicherer Untergrund.

Bei Verlegung im Sand- oder Splittbett ist zunächst eine ca. 10-20 cm dicke Tragschicht aus verdichtungsfähigem Füllsand, Mineralgemisch oder Betonrecycling mit 1-2 % Gefälle vom Gebäude weg einzubringen und lagenweise zu verdichten. Auf diesen Untergrund kommt eine 3-5 cm dicke, verdichtete Bettung aus gewaschenem und gesiebtem Sand oder Splitt, welcher mit Hilfe einer Bohle plan abgezogen wird. Die Platten werden dann mit einem Plattenheber fluchtgerecht nach einer Schnur verlegt und mit einem nicht färbenden Gummihammer oder mit aufgelegtem Brettstück oberflächenbündig festgeklopft, sodass sie vollflächig im Sandbett aufliegen.

Um Beschädigungen zu vermeiden, ist auf eine gleichmäßig breite Fuge von 3-5 mm zwischen den Platten zu achten. Sollen Fugenmörtel verwendet werden, sind zusätzlich die Vorgaben des Herstellers des Fugenmaterials zu beachten. Eine fugenlose Verlegung ist nicht zulässig, da es bei Temperaturschwankungen durch Verschiebungen des Unterbaus zu Kantenabplatzungen kommen könnte. Die Fugen können offen gelassen werden. Es sollte auch vermieden werden, Fugensand mehrere Stunden auf der Fläche liegen zu lassen, da es anderenfalls zu Beschädigungen des Oberflächenschutzes durch Alkalität kommen kann. Auf keinen Fall darf färbender oder lehmhaltiger Sand für die Verlegung oder die Fugen verwendet bzw. auf die Plattenoberfläche gelangen. Die Schmutzanteile im Lehm oder Mutterboden würden die Oberflächen nachhaltig verfärben.

Bei Verlegung auf einer Betonsohle (z.B. auf Balkonen) ist zunächst ein Gefälle von 1-2 % vom Haus weg herzustellen. Die Platten werden dann unter Ausgleich der Höhendifferenzen mittels Plattenlager, Mörtelsäckchen oder Splitt verlegt (Herstellerhinweise sind zu beachten). Bei Verlegung in Splitt sollten die Platten mittels Fugenkreuzen gesichert werden, um ein Verschieben zu verhindern. Es erfolgt keine Verfugung, um ein Ablaufen des Regenwassers sicherzustellen. Für Platten, die in gebundener Bauweise verlegt werden, beachten Sie bitte unbedingt die ausführlichen Verarbeitungsrichtlinien und technischen Informationen der Herstellerfirmen! Insbesondere ist zwischen dem Plattenbelag und angrenzenden festen Bauteilen eine Dehnungsfuge anzulegen. Wir empfehlen die Verlegung in gebundener Bauweise durch Firmen aus den Fachverbänden des Garten- und Landschaftsbaus ausführen zu lassen.

Müssen Sie Platten bauseits schneiden, so sind die Platten mit klarem Wasser vorzunässen und nach dem Schneiden gründlich mit klarem Wasser abzuspülen, da sonst Flecken entstehen können.

3. Reinigung

Die Reinigung der Platten erfolgt zunächst mit klarem Wasser. Sollten Fremdpartikel wie z.B. Staub zu Verschmutzungen führen, so werden diese durch natürliche Bewitterung wieder abgewaschen. Unterstützend können die Terrassenplatten durch Abschrubben mit warmem Wasser und unter Zugabe handelsüblicher Steinreiniger von leichten Verschmutzungen gereinigt werden. Da Beton Wasser speichern kann werden auch die vom Wasser gelösten Schmutzpartikel zunächst von der Platte aufgenommen und erst nach einiger Zeit durch Regen, Sonne und Wind gelöst. Die "Patina", die sich im Laufe der Jahre an der Oberfläche bildet, ist eine wesentliche Charakteristik des Betons und macht das Produkt natürlich edel.

Bei extremen Verschmutzungen, z.B. durch Mörtelreste, Rost (Rasendünger/Moosentferner) oder Lehm, empfiehlt sich die Verwendung unseres INTENSIV-STEINREINIGERS. Hierfür ist die Oberfläche von losem Schmutz zu befreien und mit Wasser vorzunässen. Der Reiniger wird je nach Verschmutzungsgrad mit Wasser verdünnt und mittels Schrubber auf die Fläche aufgetragen. (Bitte beachten: Die meisten Reiniger entwickeln ihre volle Kraft erste bei Temperaturen über 10 °C.) Dem Reinigungsvorgang muss ein gründliches Nachspülen mit klarem Wasser folgen. Dies entfernt nicht nur die Reste von den Oberflächen, sondern es verdünnt auch die Reinigungsmittel, sodass die angrenzende Bepflanzung geschont wird. Unterstützend kann ein Hochdruckreiniger (max. 100 bar) eingesetzt werden. Nach der Verwendung des INTENSIV-STEINREINIGERS sollte ein Pflegemittel verwendet werden.

Bei organischen Verschmutzungen, z.B. Laubflecken oder Blütenstaub, kann alternativ Lithofin MN Außenreiniger zum Ausbleichen verwendet werden. Aber auch ohne besondere Behandlung lösen sich organische Verschmutzungen nach kurzer Zeit von allein wieder auf, ohne Rückstände zu hinterlassen.

Bei Verschmutzungen durch Moos, Algen oder Flechten kann ein GRÜNBELAGSENTFERNER verwendet werden.

Verschmutzungen von Platten sind kein Reklamationsgrund. Vielmehr hängt die Pflegeleichtigkeit einer Platte wesentliche vom Farbton, Oberflächenbeschaffenheit, Umgebung und Pflege ab!

4. Pflege topimprägnierter Terrassenplatten

Um die Wasseraufnahme der Platten zu verringern und somit auch die Verschmutzungsneigung deutlich zu reduzieren, können die Oberflächen Ihrer exklusiven Terrassenplatten nachbehandelt werden. Bei fast allen Terrassenplatten erfolgt bereits werkseitig eine Schutzimprägnierung, sodass die Platten einen erhöhten Widerstand gegen Verschmutzungen aufweisen. Die Schutzwirkung dieser Imprägnierung hält je nach Beanspruchung und Umwelteinflüssen ca. 1-2 Jahre. Eine Auffrischung der Imprägnierung kann nach diesem Zeitraum erneut auf gereinigten Platten erfolgen. Allerdings sollten Verschmutzungen stets schnellstmöglich entfernt werden, da ein vollkommener Schutz durch die Imprägnierung nicht erreicht wird.
Durch die zusätzliche Behandlung mit unserer speziellen STEINPFLEGE nach dem Verlegen erhalten die Platten einen weitergehenden Schutz gegen Verschmutzungen aller Art.
Bei der Verwendung der STEINPFLEGE ist auf völlig saubere, trockene und staubfreie Plattenoberflächen zu achten, da ansonsten Verunreinigungen konserviert werden. Das Aufbringen der STEINPFLEGE erfolgt am besten mit einer Schaumstoffrolle oder einer Gartenspritze. Allerdings nehmen die Platten nach der Behandlung mit STEINPFLEGE kaum noch Wasser auf, sodass Feuchtigkeit verdunsten oder über die Fugen abfließen muss. Zusätzlich wird die Farbintensität erhöht und die Rutschhemmung reduziert.
Ein Vorversuch an einer Probeplatte ist daher unbedingt erforderlich.

Bei besonderen Witterungsverhältnissen können vorübergehend unvermeidbare Ausblühungen durch Kalkhydratausscheidungen aus dem Zement entstehen, denen alle Produkte aus Beton, also auch Platten, vor allem in den ersten Monaten ausgesetzt sind. Sie machen sich als weißlicher Belag auf den Oberflächen bemerkbar; die Güteeigenschaften der Produkte bleiben hiervon allerdings unberührt. In der Regel verringern sich die Ausblühungen durch Bewitterung und Beanspruchung im Laufe der Zeit von selbst. Auch durch die Verwendung des INTENSIV-STEINREINIGERS können leichte Ausblühungen beseitigt werden. Bei eingefärbten Produkten ist der beste Schutz durch eine frühzeitige Verwendung der STEINPFLEGE zu erreichen.

Sehr selten können bei der ersten Feuchtigkeitsaufnahme Wasserränder oder Wasserflecken in der Platte auftreten. Bei fachgerechter Verlegung trocknet die Platte nach oben und unten aus und die Ränder lösen sich nach einigen Wochen von allein wieder auf. Eine Behandlung der Platten mit Steinpflege sollte in diesem Fall aber erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, um die Austrocknung der Platten nicht zu blockieren.

Unbedingt zu beachten: Bitte niemals Streusalz für Terrassenplatten verwenden, da der Zement, mit dem die hochwertigen Platten gebunden sind, davon angegriffen wird.

Sollten nach der Behandlung mit STEINPFLEGE leichte Verschmutzungen auftreten, so sind diese mit warmem, klarem Wasser oder einem milden, säurefreien Steinreiniger zu entfernen. Stärkere Verschmutzungen können mit dem INTENSIV-STEINREINIGER entfernt werden.

Bei besonderen Witterungsverhältnissen können vorübergehend unvermeidbare Ausblühungen durch Kalkhydratausscheidungen aus dem Zement entstehen, denen alle Produkte aus Beton, also auch Platten, vor allem in den ersten Monaten ausgesetzt sind. Sie machen sich als weißlicher Belag auf den Oberflächen bemerkbar; die Güteeigenschaften der Produkte bleiben hiervon allerdings unberührt. In der Regel verringern sich die Ausblühungen durch Bewitterung und Beanspruchung im Laufe der Zeit von selbst. Auch durch die Verwendung des INTENSIV-STEINREINIGERS können leichte Ausblühungen beseitigt werden. Bei eingefärbten Produkten ist der beste Schutz durch eine frühzeitige Verwendung der STEINPFLEGE zu erreichen.

Sehr selten können bei der ersten Feuchtigkeitsaufnahme Wasserränder oder Wasserflecken in der Platte auftreten. Bei fachgerechter Verlegung trocknet die Platte nach oben und unten aus und die Ränder lösen sich nach einigen Wochen von allein wieder auf. Eine Behandlung der Platten mit Steinpflege sollte in diesem Fall aber erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, um die Austrocknung der Platten nicht zu blockieren.

Unbedingt zu beachten: Bitte niemals Streusalz für Terrassenplatten verwenden, da der Zement, mit dem die hochwertigen Platten gebunden sind, davon angegriffen wird.

5. Ergänzende Tipps für NanoLine Terrassenplatten

Die Nano-Beschichtung gibt der Plattenoberfläche eine verstärkte Farbintensivität und Farbtiefe. Dabei behält die Platte eine natürliche, kratzunempfindliche und seidenmatte Optik.

Geringer Pflegeaufwand: Mit der wasserabweisenden Nano-Beschichtung wird der Pflegeaufwand für Ihre Terrasse deutlich verringert. Schmutz und Flüssigkeiten verbleiben sehr lange auf der Oberfläche, bevor die in die Platte eindringen können. Dieser stark verlangsamte Prozess gibt der Natur die Zeit, den Schmutz mit natürlicher Bewitterung abzuwaschen. Sollten dennoch Reste auf der Oberfläche verblieben sein, kann man sie einfach mit Wasser, einem Besen (Schrubber) und einem milden Steinreiniger säubern.

Zusätzlich sollten Blumenkübel und andere Gestaltungselemente mit einer gut durchlüfteten (unterbrochenen) Aufstandsfläche ausgestattet sein, um alkalisches Schwitzwasser unter den Gegenständen zu vermeiden. Folien, Planen oder Planschbecken dürfen nicht ohne Hinterlüftung mit der Plattenoberfläche direkt in Berührung kommen, da es sonst ebenfalls zur Beeinträchtigung der Beschichtung durch alkalisches Schwitzwasser kommen kann.

Dauerhaftigkeit: Durch die hochwertige Nano-Beschichtung bekommen Sie eine witterungs- und alterungsbeständige Terrassenplatte geliefert. Mit Hilfe dieses Schutzes bleibt sie lange farbstabil und weist in ihrer Oberfläche wenig Abrieb auf. Sollte die Schutzwirkung nach einiger Zeit oder durch intensive Nutzung nachlassen, kann sie vor Ort durch unser speziell abgestimmtes Pflegemittel BESCHICHTUNGSPFLEGE aufgefrischt werden.

Rutschfestigkeit: Die Oberfläche der NanoLine wird nicht vollständig verschlossen, sodass noch kleine Restmengen an Wasser im Bereich der Oberfläche aufgenommen und wieder abgegeben werden können. Damit ist ein sehr guter Rutschwiderstand bei den Platten, auch bei nasser Witterung, gegeben. Bitte beachten Sie, dass durch die Wasseraufnahme die Farbintensivität vorübergehend verstärkt wird.

6. Ergänzende Tipps für CeramicLine Platten

Lichtechte Farben und eine besondere Robustheit und Pflegeleichtigkeit zeichnen die CeramicLine Platten aus, die nach DIN EN 14411 hergestellt werden.

Verlegung: Die Verlegung von CeramicLine Platten kann auf Stelzlagern, Mörtelbeuteln oder in gebundener Verlegung erfolgen. Eine ungebundene Verlegung in Splitt / Sand ist möglich. Bei dieser Verlegung empfiehlt sich die Verwendung von Fugenkreuzen mit Auflageteller. Von der ungebundenen Verlegung wird aber von uns aufgrund der geringen Materialstärke von 2 cm und dem geringen Eigengewicht der Platten abgeraten. Wir empfehlen für die keramischen Platten eine gebundene Verlegung.

Leichte Pflege: Durch die Feinsteinzeugoberfläche der Keramik, mit einer Wasseraufnahme von unter 0,05 %, dringen Verschmutzungen nicht in die Platte ein. Verschmutzungen können nach erfolgter Einweichung durch warmes Wasser, mit dem Besen und einem Wasserstrahl entfernt werden. Zusätzlich kann für Fette, Ölrückstände sowie klebrige Flecke der von uns empfohlene STEINREINIGER MILD verwendet werden. Unterstützend können Hochdruckreiniger bis zu 100 bar eingesetzt werden.

Dauerhaftigkeit: Feinsteinzeug ist ein langlebiges, fast unverwüstliches Produkt aus natürlichen Rohstoffen. Die Keramikplatten sind deshalb sehr witterungs- und frostbeständig, extrem kratzfest, säure- und laugenbeständig und weisen eine hohe Abriebfestigkeit auf. Dennoch kann es bei Abplatzungen durch mechanische Einwirkungen zu Farbabweichungen zwischen dem Untergrund der Keramik und der Oberfläche kommen.

Aufgrund der sehr geringen Wasseraufnahme unserer keramischen Platten, verbunden mit der Oberflächenspannung des Wassers, kann es während der Abtrocknungsphase der Platten zu kleinen Wasseransammlungen kommen. Hierbei handelt es sich um eine normale, unvermeidbare physikalische Eigenschaft.

Bodenbeläge im Außenbereich unterliegen besonderen Anforderungen in Bezug auf deren Rutschhemmung. Unsere CeramicLine ist trittsicher und eignet sich sowohl für öffentliche Zuwegungen, als auch für nassbelastete Barfußbereiche, z.B. um Schwimmbäder. Sie weisen nach dem Merkblatt BGR 181 „Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr“ eine Rutschhemmung von R 11 auf und nach dem Merkblatt „Bodenbeläge für nassbelastete Barfußbereiche“ GUV-I 8527 eine Rutschhemmung von Klasse B.

Bitte beachten Sie die Verarbeitungshinweise zu den hier empfohlenen Reinigungs- und Pflegemitteln.

Unsere Produkte unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle. Dies garantiert Ihnen das Güteschutzzeichen Beton- und Fertigteilwerke Nord e.V.