Nachhaltigkeitsbericht 2025
September 2026
Unser Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigt den aktuellen dokumentierten Stand unserer Nachhaltigkeitsarbeit und die Ziele, die uns bis 2030 leiten. Im Mittelpunkt stehen die weitere Reduktion von Energie- und CO₂-Emissionen, ein verantwortungsvoller Umgang mit Rohstoffen und Wasser sowie die Weiterentwicklung von Produkten, Arbeitsbedingungen und regionalen Partnerschaften.
Als Hersteller von Betonprodukten wissen wir, dass unsere Arbeit Energie und Rohstoffe benötigt. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, Kreisläufe zu stärken und Prozesse nachvollziehbar weiterzuentwickeln.
Nachhaltigkeit im Überblick
Energie und Klimaschutz 2025
Im Berichtsjahr wurde unsere Stromversorgung vollständig auf Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. Parallel optimierten wir die Beleuchtung in der Produktionshalle durch LED-Technik, ergänzten Bewegungsmelder und passten Beleuchtungszeiten der Außenanlagen an.
Zusätzliche Photovoltaik-Anlagen mit rund 100 kWp wurden auf den Dächern der Produktions- und Verwaltungsgebäude installiert. Laut Bericht verringerte sich der Strombezug aus dem öffentlichen Netz dadurch im Berichtszeitraum um mehr als fünf Prozent. Ein Batteriespeicher unterstützt die Nutzung des selbst erzeugten Stroms im Betrieb.
Seit 2021 erfassen wir unseren CO₂-Fußabdruck gemeinsam mit ClimatePartner. Für 2025 weist der Bericht einen berechneten CO₂-Ausstoß von 347.350 kg CO₂ aus. Das entspricht laut Bericht einer Reduktion von 66 Prozent gegenüber 2021.
Ressourcen und Kreislaufwirtschaft 2025
Wir arbeiten daran, Rohstoffe effizient einzusetzen und Wertstoffe im Kreislauf zu halten. Produktionsstäube und Produktionsabfälle bis zu einer Korngröße von zwei Millimetern werden laut Bericht vollständig in der Herstellung unserer Betonplatten wiederverwendet. Dadurch werden jährlich rund 800 Tonnen Primärrohstoffe eingespart und entsprechende Entsorgungsmengen vermieden.
Betonbruch wird derzeit über einen regionalen Recyclingbetrieb für den Straßenbau aufbereitet. Perspektivisch soll dieses Material direkt am Standort aufbereitet und wieder in den eigenen Produktionsprozess eingebracht werden.
Auch Wasser wird im Kreislauf genutzt: Produktionswasser wird über eine Filterpresse aufbereitet und erneut eingesetzt. Regenwasser wird in Rückhaltebecken gesammelt und teilweise für die Produktion genutzt. Extensivierte Flächen ermöglichen darüber hinaus die natürliche Versickerung von Regenwasser.
Menschen, Region und Verantwortung 2025
Unsere Ziele 2030 verbinden Umwelt- und Klimaschutz mit sozialer und regionaler Verantwortung. Dazu gehören die Weiterentwicklung von Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Weiterbildung und attraktiven Arbeitsbedingungen.
Wir möchten regionale Partnerschaften stärken und, wo möglich, kurze Lieferwege fördern. Sand und Kies stammen laut Bericht überwiegend aus der Region. Für Produkte ohne wirtschaftlich verfügbare regionale Alternative prüfen wir fortlaufend Beschaffungsmöglichkeiten mit kürzeren Transportwegen.
Bei Keramikprodukten konnten Produkte, die zuvor teilweise aus Saudi-Arabien bezogen wurden, laut Bericht größtenteils durch europäische Produkte ersetzt werden.
Was der Bericht dokumentiert
Für die ZeroLine-Terrassenplatte wurde erstmals eine unabhängig verifizierte Umwelt-Produktdeklaration nach ISO 14025 und EN 15804+A2 veröffentlicht. Die EPD basiert auf Produktions- und Materialdaten des Werks in Kummerfeld aus dem Jahr 2024 und ist bis Februar 2031 gültig. Sie macht die Umweltwirkungen dieses konkreten Produkts transparent und nachvollziehbar.
Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 dokumentiert damit sowohl den aktuellen Stand als auch die Richtung bis 2030: Energie und CO₂-Emissionen weiter reduzieren, Kreislaufwirtschaft stärken, Produkte weiterentwickeln sowie Menschen und die Region langfristig unterstützen.